2008-11-09

Sonnenstunden in Sevilla

Nach der "Crucero" (dt. weder Kreuzzug noch Kreuzigung, sondern Kreuzfahrt) auf dem Guadalquivir war diesmal wenigstens die gesamte hintere Hälfte der Kathedrale für normale Touris freigegeben. In den Real Alcazar, den königlichen Palast, kam ich zwar kostenlos hinein und er war auch komplett besuchbar, allerdings verblieben mir bis zur nachmittäglichen Schließung gerade noch 40 Minuten.


Plaza del Triunfo zwischen der Kathedrale und dem Real Alcazar


Der Patio de las Doncellas, der "Hof der Jungfrauen", im Real Alcazar

Was ich dann schließlich ohne Abstriche genießen konnte, war - nach einem Gazpacho und Rührei mit Pilzen, was mir beides als lokale Spezialität angepriesen wurde - ein Bummel durch das ehemalige jüdische Ghetto mit seinen verwinkelten Gäßchen, unerwarteten Innenhöfen und Plätzen und kleinen Geschäften.


In der Callejon de Agua


Innenhof im Barrio de Santa Cruz

Vor der Kathedrale spielten, sangen, tanzten und stampften sich vier Straßenmusiker die Flamenco-Seele aus dem Leib. Die drei Aufnahmen zeigen die Sängerin der Gruppe.








Ein kurzes Telefonat mit U. machte nochmal deutlich, wie weit im Südwesten Europas ich in der Zwischenzeit angekommen bin. Um 17:30 hatten wir hier noch 25 Grad C im Schatten und um 18:00 schien mir noch die Sonne ins Wohnmobil, während U. gleichzeitig über Regen und Dunkelheit in ihrem Teil Deutschlands klagte.

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]

<< Startseite