Hingeworfenes
Unser erstes Ziel auf dieser Tour ist Antwerpen (im Bild das namensgebende Handwerfen). Am Unterlauf der Schelde gelegen beheimatet diese Stadt den größten Hafen Belgiens - und heute noch einige Wohnmobile mehr als üblich.
Im Dreier-Convoy (mit Elvira und Helga) haben wir heute gemütlich größtenteils über Autobahnen die 130 km hinter uns gebracht. Einen kleinen Schreck gab es, als wir auf dem Standstreifen das Wohnmobil unseres Seniors, Walter, mit eingeschalteter Warnblinkanlage wahrnahmen. Einerseits wussten wir ihn normalerweise unter den Fittichen von Manfred und Ulla, mit denen er convoyt. Andererseits ist er der einzige Teilnehmer ohne CB-Funk, der im Problemfall nur per Handy um Hilfe bitten kann. Ein kurzes Telefonat mit ihm klärte uns auf: er hat seinen Tank leer gefahren. Reserve-Warnanzeigen ignorierend wagte er offensichtlich nicht, aus dem Pulk auszuscheren und eine der Autobahntankstellen anzufahren. Manfred war in der Zwischenzeit damit beschäftigt, in einem Baumarkt einen Reservekanister zu kaufen, ihn an einer Tankstelle zu füllen und zu Walter zurückzukehren, um ihn aus seiner misslichen Situation zu befreien.
Die Altstadt Antwerpens ist unverändert sehenswert. Statt der Kathedrale habe ich diesmal einige Zeit in der Petrus-Kirche verbracht. Ein interessantes Chorgestühl
und einige großformatige Gemälde von Rubens
schmücken das Kircheninnere. Ein Kaffee am Scheldeufer, eine weight-watchers-inkompatible Portion original belgische Pommes frites (hier unterstützend verzehrt von Manfred)
und eine Rückfahrt mit meinem Motorrädchen später sitze ich jetzt neben meinem Wohnmobil und tippe fröstelnd diese Zeilen.
Einige Impressionen:
Die Burg von Antwerpen, direkt am Scheldeufer
errichtet von Steinmetzen, denen an der Kathedrale ein Denkmal gewidmet ist
sowie eine Möglichkeit einer Rückfahrt in die Vergangenheit
4 Kommentare:
Na, dann mal eine gute und gesunde
Reise und viele Berichte... DK
Heizung kaputt ?
VG Wolfgang
Gute Reise weiterhin, und liebe Grüße an die Mitreisenden, hier in HH ist es auch kalt und nass, aber Ihr fahrt ja gen Süden (von mir aus gesehen)
Tschüüß Brigitte
Moin, Wolffgang.
Menschseidank ist die Heizung des Womo nicht kaputt. Es bleibt unverändert zu kühl in Deutschland, selbst hier an der Kanalküste. Aktuelle Außentemperatur: 9,5 Grad C. Solche Temperaturen lassen, insbeondere nachdem man schon wochenlang wärmere Märztemperaturen in Spanien genießen konnte, das Überwintern dort wieder attraktiver erscheinen.
Gruß, Volker
Kommentar veröffentlichen
Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]
<< Startseite